Anna Maria Lutz

* siehe Erläuterung

Anna Maria Lutz

 

Anne Maria (Marie) Lutz geboren am 27.05.1902 in Flörsheim am Main, eingeliefert (Aussage eines Angehörigen) auf anraten des Flörsheimer  Bürgermeisters „Dr. Stamm“ am 13.09.1944* in die Landes-Heil und Pflegeanstalt Eichberg bei Kiedrich, verlegt vier Wochen später am 13.10.1943* in die Landes-Heilanstalt Weilmünster.

 

Dort ist sie am 23.02.1944 verstorben, sehr wahrscheinlich wurde sie durch Medikamentengabe ermordet!

 

Die Asche von Marie, wurde im Familiengrab in Flörsheim Main beigesetzt.

 

*Eintrag Aufnahmebuch Eichberg bzw. Weilmünster

*Erläuterung zum Begriff T4:

 

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die Massenermordungen unter der euphemistischen Bezeichnung „Euthanasie“ oder „Aktion Gnadentod“ vollzogen. Die Aktion wurde auch als Vernichtung lebensunwerten Lebens, NS-Krankenmorde bekannt. Namens gebend für das in der Nachkriegszeit mittlerweile gebräuchliche Kürzel Aktion T4 war die in einer Villa in der damaligen Tiergartenstraße 4 in Berlin-Mitte untergebrachte Bürozentrale für die Leitung der Ermordung behinderter Menschen im gesamten Deutschen Reich. In den erhaltenen zeitgenössischen Quellen findet sich die Bezeichnung Aktion T4 nicht. Dort wurde der Begriff Aktion – oder auch mit einem vorangestellten Kürzel für Euthanasie („Eu-Aktion“ bzw. nur „E-Aktion“) – verwendet.

Quelle: Wikipedia